Zur Vermeidung von Datenverlusten müssen in Arztpraxen regelmäßig Datensicherungen durchgeführt werden. Wir empfehlen Ihnen daher die Erstellung eines Datensicherungskonzepts.
Abhängig von der Menge und Wichtigkeit der laufend neu gespeicherten Daten und dem möglichen Schaden beim Verlust dieser Daten sollten Sie folgendes festlegen:
- Zeitintervall (täglich, wöchentlich, monatlich)
- Zeitpunkt (nachts, Freitag Abend)
- Anzahl der aufzubewahrenden Generationen (Quartale, Jahre)
- Speichermedien, abhängig von der Datenmenge (Bänder, Kassetten, CDs oder DVDs, Festplatten)
- Zuständigkeit für die Durchführung (Arzt, Mitarbeiter)
- Zuständigkeit für die Überwachung der Sicherung, insbesondere bei automatischer Durchführung (Fehlermeldungen, verbleibender Platz auf den Speichermedien)
Zudem sollte regelmäßig getestet werden, ob die Datensicherung wie gewünscht funktioniert und ob die gesicherten Daten problemlos zurückgespielt werden können.
Falls bei vernetzten Rechnern nur die Server-Platten gesichert werden, sollten Sie sicherstellen, dass die Daten regelmäßig von Ihnen oder automatisch dorthin überspielt werden.
Tipp:
Durch die sich ständig ändernden Vorschriften und Gesetze empfehlen wir Ihnen unbedingt eine Quartalssicherung oder mindestens eine Jahressicherung. Diese sollten Sie außerhalb der Praxis aufbewahren. Denn nur so können Sie gewährleisten, dass die Daten auch nach Jahren noch wiederhergestellt werden können und im Falle von z.B. Regressen damals geltende Szenarien nachgestellt werden können.







