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MEDISTAR im MVZ: Der Praxistest

Hannover, 09.08.2011

Dr. med. Jan-Peter Jansen, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer der SZ Schmerzzentrum Berlin GmbH, arbeitet seit 15 Jahren mit der MEDISTAR-Software. Ob in der Einzelpraxis, zu Beginn seiner Arbeitstätigkeit, oder seit 5 Jahren im MVZ – die MEDISTAR-Software ist sein ständiger Begleiter. Über Erfahrungen mit MEDISTAR und den speziellen MVZ-Lösungen spricht er in einem Anwenderbericht.

REDAKTION: Dr. Jansen, beschreiben Sie doch zuallererst Ihre Praxisbegebenheiten.
DR. JANSEN: Das Schmerzzentrum Berlin ist mittlerweile das größte ambulante Behandlungszentrum für chronische Schmerzpatienten Europas. Es befindet sich im "Herzen der Hauptstadt" – im Prenzlauer Berg. Es hat inzwischen 40 Beschäftigte, davon 20 Ärzte verschiedener Fachrichtungen: Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurochirurgie, Anästhesie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie, Gynäkologie, Chirurgie, Physiotherapie und Hauskrankenpflege und Krankentransport.
REDAKTION: Seit wann arbeiten Sie mit MEDISTAR?
DR. JANSEN: Seit mittlerweile über 15 Jahren. Angefangen hat alles in meiner damaligen Einzelpraxis. Als ich dann in das ambulante Behandlungszentrum umgezogen bin, gab es für mich keine andere Option: MEDISTAR musste mit.
REDAKTION: Warum haben Sie sich damals für MEDISTAR entschieden?
DR. JANSEN: Für mich war es von Anfang an wichtig, dass ich ein stabiles, modernes und zukunftssicheres Arztinformationssystem in meiner Praxis einsetze, das mich und mein Team bei der Arbeit unterstützt und das ich individuell auf meine Abläufe anpassen kann. Als Marktführer mit höchstmöglichem Komfort und einem hervorragendem Support kam für mich deshalb nur MEDISTAR in Frage.
REDAKTION: Welche MEDISTAR-Funktionalitäten sind für Sie und Ihr Team unabdingbar geworden?
DR. JANSEN: Makros erleichtern uns den Alltag um ein Vielfaches. Denn sie helfen uns, mit Leichtigkeit komplexe medizinische Dokumentationen zu erstellen. Aber auch die Befunddokumentation ist bei einer Anzahl von bis zu 500 Patienten an einem Tag ein überaus wichtiges Kommunikationstool. Nur schnell ein Kürzel eingeben und schon werden hochkomplexe Gesamtbefunde, Anamnesen oder Diagnosen dokumentiert. Was gerade unseren Helferinnen in der Anmeldung sehr zu Gute kommt, ist die Möglichkeit, ein Patientenfoto zu hinterlegen. Haben wir bspw. Rückfragen an einen Patienten, der bereits im Wartezimmer Platz genommen hat, sparen wir uns das anonyme Ausrufen und sprechen unseren Patienten gezielt an. Das verstärkt die persönliche Bindung merklich.
REDAKTION: Dr. Jansen, Sie arbeiten mit dem Praxis-Analyse-Modul. Welche Vorteile bringt es Ihnen?
DR. JANSEN: Das MVZ wurde vor 5 Jahren gegründet und ist seitdem sehr stark gewachsen. Für uns ist es wichtig, unsere Patientenentwicklung aufs Genaueste zu analysieren. So ermittelten wir, dass wir ca. 90 % Patienten haben, die langfristig in unserer Behandlung bleiben. Wäre dem nicht so, hätten wir unser Berichtswesen inkl. Arztbriefe schon frühzeitig sehr stark entwickeln müssen. Außerdem dient es uns als Marketinginstrument zur Analyse des Einzugsbereichs, des Durchschnittsalters unserer Patienten, u.v.m. Denn Marketing sollte man in unserem Berufszweig schon lange nicht mehr unterschätzen.
REDAKTION: Sie arbeiten derzeit mit Ihrem MEDISTAR-Vertriebs- und Servicepartner H+M und der ISPRO an einer Anbindung an die Kliniken – erzählen Sie uns doch mehr darüber.
DR. JANSEN: Helios verfügt bspw. über ein Ärzteportal, das mich dabei unterstützt, Untersuchungen und aktuelle Befunde meiner Patienten akut einsehen zu können. Die Übermittlung bzw. der Austausch von Befunden auf elektronischem Wege erleichtert die Kooperation bei der Vorbereitung der stationären Behandlung. Doppeluntersuchungen werden vermieden und ich kann unseren Patienten durch meinen Kenntnisstand den höchstmöglichen Behandlungskomfort bieten.
REDAKTION: Außerdem arbeiten Sie mit einer direkten Live-Vernetzung aus dem Rettungswagen. Wie verbessert diese Geräteanbindung Ihren Praxisworkflow?
DR. JANSEN: Leider dürfen wir in Berlin nicht direkt an der Rettung teilnehmen. Innerhalb eines Forschungsprojektes der Bundesregierung (www.smart-senior.de) sind wir jedoch im telemedizinischen Bereich tätig geworden. Hier erproben wir neue Techniken, um den Patienten viele Wege zum Arzt zu ersparen und natürlich auch ärztliche Ressourcen einsparen zu können bzw. deren Mangel zu kompensieren. So ermöglicht bspw. eine enge Verbindung zwischen dem Krankenwagen/RTW und der Klinik eine enorm verkürzte Reaktionszeit nach Eintreffen in der Klinik. Daraus resultiert, dass wir die Zeit, in der der Patient auf den Therapie-Einsatz wartet, deutlich verringern können. Und das kann in einigen Situationen sogar lebensrettend sein. Zudem bieten wir in Berlin die Option, beim Hausbesuch den Patienten samt Arzt zu transportieren und dabei bereits alle relevanten Daten via Internet in die Rettungsstellen der nächsten Häuser zu übermitteln. Diese Technik steht bereits seit 2 Jahren, allerdings hat sich dieses Konzept bis jetzt noch nicht durchgesetzt.
REDAKTION:
Wie perfektionieren Sie mit MEDISTAR und dem Einsatz gezielter MVZ-Lösungen Ihren Praxisablauf?
DR. JANSEN: MEDISTAR erfüllt eine Vielzahl unserer Wünsche einfach perfekt. Welches Sicherheitstool ich besonders loben und erwähnen möchte, ist die "Nachvollziehbare medizinische Dokumentation", die im Hintergrund von MEDISTAR abläuft und sämtliche Änderungen oder Eintragungen protokolliert. Denn für unsere Qualitätssicherung ist eine manipulationsfreie Dokumentation unabdingbar, insbesondere auch für klinische Studien. Erst vor einigen Tagen wurde uns durch ein externes Audit aus London die bisher höchste erlebte Datenqualität bescheinigt. Und das ist doch mal ein Wort! Des Weiteren profitieren wir im MVZ von der Kommunikation über die Patientenakte, Statistiken, Suchfunktionen und die Echtzeitsuche über Pop-ups für bestimmte Patientencluster, die uns MEDISTAR bietet.
REDAKTION: Seit einiger Zeit setzen Sie auch MOVIESTAR ein. Wie macht sich das Bild- und Dokumenten-Management-System in Ihrer Praxis?
DR. JANSEN: Als wir MOVIESTAR erstmals eingesetzt haben, um zur papierlosen Praxis überzugehen, muss ich eingestehen, dass wir es absolut übertrieben und einfach alles gescannt haben. Beschränkt man sich auf die wirklich wichtigen Daten, kann man Datenmüll vermeiden. Seitdem wir „gelernt“ haben, die richtigen Dokumente zu filtern, selektieren wir die zu scannenden Befunde weitgehend. Dadurch eröffnet sich uns nicht nur weniger Arbeits- und Zeitaufwand, sondern auch eine deutlich verbesserte Dokumentationsmöglichkeit.
REDAKTION: Wie bewerten Sie den MEDISTAR-Service?
DR. JANSEN: Wir verlangen von unserer Software sicherlich mehr, als derzeit 95 % der Anwender. Daher verknüpfen wir mit Unterstützung von H+M innovative Programme bspw. für Behandlungspfade, Kostenstellenberechnungen, Prozess-und Ergebniskontrollen durch das Führen einer webbasierten Krankenakte, in die alle am Patienten beteiligten Akteure unter Verwendung einheitlicher Messinstrumente (standardisierte Fragebogensuite) ihre Ergebnisse einschreiben. MEDISTAR steht uns dabei jederzeit zur Seite.
REDAKTION: Würden Sie MEDISTAR weiterempfehlen?
DR. JANSEN:Ja und zwar uneingeschränkt.

 

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